SpeisekartenVollständiger Leitfaden

Digitale Speisekarte: der vollständige Leitfaden

Was eine digitale Speisekarte tatsächlich ist, wie sie über jeden Kanal hinweg ehrlich bleibt, und wie ein Restaurant sie nutzt — Allergene, Fotografie, Übersetzung, Auffindbarkeit und Marge — als seine eine verlässliche Quelle der Wahrheit.

Aktualisiert 8 KapitelGeprüft von Menuella Editorial Team

Die kurze Antwort

Falls Sie sonst nichts lesen.

  • Eine digitale Speisekarte ist strukturierte Daten — Gerichte, Preise, Verfügbarkeit, Allergene —, kein PDF und kein Foto; behandeln Sie sie als den Datensatz, aus dem jeder Kanal liest.
  • Die Lösung gegen abweichende Preise und „Geistergerichte" ist nicht mehr Korrekturlesen, sondern eine Quelle, aus der jeder Kanal — Website, QR-Code, App, Kasse — direkt liest.
  • Allergen- und Ernährungsangaben gehören zum Gericht, nicht zum Seitentext, und was offengelegt werden muss, hängt vom Markt ab — prüfen Sie die eigenen lokalen Regeln, statt anzunehmen, dass die Praxis eines Landes überall gilt.
  • Fotografie verkauft, bevor die Worte es tun: Die Reihenfolge zählt (Bestseller zuerst), Einheitlichkeit zählt mehr als ein einzelnes Hochglanz-Shooting, und ein schönes Bild, das langsam lädt, verliert den Gast trotzdem.
  • Eine wirklich mehrsprachige Speisekarte ist nicht dasselbe wie eine übersetzte — Gerichtsnamen bleiben meist wie geschrieben, aber Allergenhinweise und Pflichttexte müssen so sorgfältig übersetzt werden wie alles andere.
  • Was eine Suchmaschine über eine Speisekarte lesen kann — strukturierte Daten, nicht nur ein Seitentitel — entscheidet, ob ein Gast ein bestimmtes Gericht überhaupt findet.
  • Die Speisekarte ist ein Verkaufswerkzeug, kein reines Nachschlagedokument: Der Deckungsbeitrag, nicht die reine Beliebtheit, sollte entscheiden, was hervorgehoben wird.
Inhalt

Was eine digitale Speisekarte tatsächlich ist

Eine Quelle der Wahrheit statt mehrerer Speisekarten

Allergene, Ernährungsbedürfnisse — und was wirklich offengelegt werden muss

Fotografie, die verkauft, die Küche übersteht und trotzdem schnell lädt

Eine mehrsprachige Speisekarte, nicht nur eine übersetzte

Die Speisekarte selbst auffindbar machen

Ein System für die digitale Speisekarte auswählen oder aufbauen

Häufige Fragen

Brauchen wir überhaupt noch eine gedruckte oder PDF-Speisekarte?
Wer trägt eigentlich die Verantwortung, wenn die Allergenangaben auf der Speisekarte falsch sind — das Restaurant oder die Software?
Bringen zusätzliche Sprachen wirklich mehr Gäste, oder ist das eher ein nettes Extra?
Lohnt es sich, den Start einer Speisekarte zu verschieben, um vorher jedes Gericht neu zu fotografieren?
Wie oft sollte ein Restaurant seine Speisekarte tatsächlich anhand von Verkaufsdaten überprüfen?

Quellen

  1. Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 über die Information der Verbraucher über Lebensmittel (LMIV)eur-lex.europa.eu
  2. US-amerikanische FDA — Vorschriften zur Kennzeichnung von Speisekarten (Menu Labeling Requirements)fda.gov
  3. Britische Food Standards Agency — Hinweise zu Allergien und Unverträglichkeitenfood.gov.uk
  4. Schema.org — Menuschema.org

Weiterer Leitfaden

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Hier erklärte Begriffe

Definitionen in einem Satz im Restaurant-Lexikon.

Deckungsbeitrag
Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, der nach Abzug der variablen Kosten von einer Bestellung übrig bleibt und zur Deckung der Fixkosten beiträgt.
Variable Kosten
Variable Kosten sind Kosten, die mit jeder einzelnen Bestellung entstehen — zum Beispiel Wareneinsatz, Verpackung, Zahlungsgebühren oder Plattformprovisionen.
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